Katerina Metallinou-Kiess
  

Das Buch

Das Buch von Katerina Metallinou-Kiess mit dem Titel „ Daheim im Nirgendwo“, wurde im Okt.2011auf der Internationalen Buchmesse in  Frankfurt/Main der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort wurde es auch der griechischen Gemeinde präsentiert. Im Rahmen der Eröffnungsfeier zu Katerina Metallinou Portrait-Ausstellung in der Stadt Korfu wurde ihr Buch ebenfalls vorgestellt. Eine weitere Präsentation fand im März 2013 in München statt.

Katerina Metallinou-Kiess
"Daheim im Nirgendwo"
Ein europäischer Lebensweg.
GRÖSSENWAHN
Frankfurt 2011, 192 S. ISBN:978/3/942223-05-8.

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Über das Buch

"Vom Leben einer Heimkehrerin erzählt die Geschichte der Griechin Katrina, die sich wirklich so ereignet hat. Sie hat nie ihr Ziel aus den Augen verloren und hat nach vielen Prüfungen erkannt, dass ihre wahren Ressourcen Bildung und Persönlichkeit sind. So hat sie, allen Umständen zum Trotz, das Beste aus ihrem Schicksal gemacht. Doch obwohl sie die Leiter des Erfolgs empor geklettert und als Künstlerin und pensionierte Staatsbedienstete wieder zuruck gekehrt ist nach Griechenland, bleibt ihr diese Sehnsucht: Nach der Heimat - wo immer sie sein mag - und nach den Jahren, die vergangen sind."

Aus dem Vorwort von:
Elena Cacavas (M.A.)-Philologe, Frankfurt am Main, Juli 2011

Beurteilung  des Buches "Daheim im Nirgendwo" von Frau Marina von Hahn. Studienrätin, Buchkritikerin

Aus dem: VDGG - HELLENIKA

Jahresbuch für griechische Kultur und Deutsch-Griechische Beziehungen
Neue Folge 7
Münster 2012
Seite 156/157
Katerina Metallinou-Kiess: "Daheim im Nirgendwo". Ein europäischer Lebensweg.Größenwahn-Verlag. Frankfurt 2011, 192 S., ISBN: 978-3-942223-05-8, ...22,90.

"Eine Lebensreise eine Odyssee ist Ziel gerichtet. Aber in diesem Buch kann man von Nirgendwo nirgends ankommen. Nach Ithaka wird man nicht aufbrechen. Der Reisende wird im „Unbehausten“, im Nirgendwo bleiben. Obwohl Odysseus die Welt befahren hat, um Erfahrungen zu machen, bleibt die handelnde Person am Anfang und am Schluss. Anderes bei Katerina M. Entfremdung in der Fremde lassen sie nicht unbekümmert heimkehren. Es bleibt für jede Art der Emigration die Frage der Zugehörigkeit. Wie Katrina sagt: „Ein Pendel von hier bis dort“.

Es ist das „Seifenblasendasein“, überall und nirgendwo. Aber ist nicht die Seifenblase mit ihrer Kugelform eine Urform von Vollkommenheit mit der Schönheit der Regenbogenfarben, der ganze Farbkreis im Prisma und des Abbilds kosmischer Einbindung von Wasser und Luft - auch wenn die kleine Seifenblase sehr verletzlich ist?

 Katrina findet ihre Heimat in der Befreiung durch Kunst, im Malen, und  in der Weite der Natur, als Physiklehrerin.

Man wird durch Katrinas Erzählung gefesselt und angesprochen durch ein reiches Innenleben, sensibel, nicht immer ganz ausgesprochen, aber angedeutet. Melancholie und feine Heiterkeit  sind die Farben der Erzählung sowie reizvolle Spannung. Durch Katrinas vielseitige Bildung verbindet sie philosophische Grundgedanken und psychologische Entwicklungsgeschichte, eines Kindes. Mentalitätsprobleme in der Ehe zwischen einem Deutschen und einer Griechin.

Schließlich erzählt sie auch Wesentliches zur Geschichte Griechenlands, teilweise Zerstörung durch den Weltkrieg, Bürgerkrieg, Hungersnot, eine Hungersnot, die soweit geht, dass sogar das tägliche Brot zu einem besonderen Geschenk wird.

 Feine Einblicke gewinnt man auch zum griechischen Alltagsleben in Sitten und Gebräuchen (z.B. über Geburt und Tod).

Es ist erstaunlich, dass Katerina nach all die Verletzungen, besonders durch ihren Ehemann, dem Leben vertraut. Was für ein Schock, vom Gatten zu hören:“ich habe dich nicht geliebt“.

Der Zwiespalt zwischen Korfu und Bad Wörishofen bleibt. Er ist schmerzlich, aber auch bezeichnend. Sie kann sich verwandeln, wird zur schwebenden „Seifenblase“ (Metamorphose). Wie sie selbst sagt, lernt man so das Vergeben, ein glücklicher Zustand für sie und ein Gewinn für Menschen, die sie kennenlerne".

 Marina von Hahn, Marburg

Ausschnitte aus der Rede des  Schriftstellers , und Dichters  Dr.med. Spyros Kostajiolas  bei der Repräsentation des Buches „Daheim im Nirgendwo“  der Autorin Katerina Metallinou-Kiess. Korfu 06.11.2011.

 „…In die zweite Heimat, mit Gepäck  den Stolz ihr Herkunft und die elterlichen Werte,  wird sie nicht nur für ihr Überleben kämpfen sondern auch für Ihre Entwicklung.

In dem „Frost“ der anderen Heimat wird sie die Laistrygonen und Zyklopen bei Seite schieben. Sie wird gewichtige Entscheidungen treffen  für ihr Leben und wird ihr Studium dort in  der Hochschule fortsetzen, eine Tatsache, die ihr die Einbeziehung im Pädagogische System sich zu  integrieren ermöglicht, um die restlichen Berufsjahre dort als Physiklehrerin zu arbeiten.

 Das Buch erhält bedeutende Informationen für die zwei Heimatländer, die zwei Kulturen mit nützlichen Erfahrungen, besonders für junge Leute, die für deren Würde und deren finanzielle Unabhängigkeit zu kämpfen wagen. 

Das Buch ist mit dem Schweiß von Erfahrungen und mit dem Blut  offener Wunde, die aus ihrem Heimweh entstanden. Es sind Seiten die die Gefühle aufwirbeln,  weil das Leben Katerinas nur ein Kostprobe einer  griechischen Auswanderung ist. Zeilen die  erlebt wurden , wahre Dokumente die es Wert waren,  nieder geschrieben  zu werden,  damit sie als Andenken für die Nächsten existieren können.

 Katerina schafft es nicht nur zu überleben, nicht nur ihre Dienste als Pädagogin zu leisten, nicht nur nachkommen groß zu ziehen,  aber sie wandelt ihre Einsamkeit in Schöpfung um. Aus dem Bedürfnis, ihre geliebten Personen bei sich zu haben,  beginnt  sie zu zeichnen. Sie malt Personen mit der schweren Last ihrer Gefühle. Ihr Kind, ihre Mutter, Ihr Vater, ihre Schwestern. Jede Person das von ihrer Liebe überflügelt wird, jede Person, das ihr Einsamkeit und Isolierung mindert.

Katerina umwandelt die Einsamkeit ihrer Gefühlswelt in Kunst. Sie wandelt die eisige Luft des Lebens in Schöpfung um . Sie hält fest, was ihre Sinne von der Wirklichkeit aufnehmen können und mit der Zeit vertieft sie sich immer mehr in die unsichtbare Substanz des Gesichtes, so dass die Kunst gewinnt, was dem Auge verloren geht.

Die Odyssee eines jeden  Menschen ist die versteckte Schule des Wissens und der Weisheit, die jeder in seinen Irrfahrten dieses Lebens erwerben  kann. Das wird geschehen, nachdem er erst die  „Lotosfrüchte“ gekostet hat vom Lied der „Sirenen“ sich vergessen  hat und sich zwischen „Skylla“ und „Charybdis“ zerschmettert worden ist.

Wir berirren uns mit dem Schiff
In Winde der Veränderungen
Mit der Gewissheit, dass wir eines Tages das Glück
haben werden in unseren Niederlagen
unser wahres Selbst zu erkennen.


- Dichtung ,S.Kostajiolas

 Die Heimat dieser Welt ist die vorletzte Station der Großen Reise, die  uns vorbereitet  für Korfu, Griechenland ,der unsichtbaren Welt.

Diese unsichtbare Heimat ist unsere Selbsterkenntnis, die Welt des Unbewussten, mit der nur wir in ehrlicher Apologie mit uns selbst  in Richtung Freiheit  fortschreiten  und mit der Liebe als Aura, die die Traurigkeit  des Lebens bei Seite schiebt.

Die Auswahl des Titels: „Daheim im Nirgendwo“ glaube ich , dass  ihr  „sich selbst Überwunden hat“, unterschtreicht. Vom Land der Erlebnisse und der Sinne, von der Heimat der Materie und der Gefühle, in die Heimat der Geistigen und unser unsichtbaren Metamorphose, die nicht mit Worten, sondern mit dem eigenen Weg als Skalpell  in das blau des Himmels eingraviert wird.

 Gute Reise Deinem Buch in die geistige Welt Deiner Leser, das nur die Botschaft  für Glauben, Hoffnung und Kampf für das Leben selbst aus seinen Seiten  schöpfen kann. Du lehrst uns aus Deiner Lebens- Odyssee, dass letztlich wir unser Schicksal selbst in unseren Händen halten und dass unsere Nostalgie, dieser unersättliche Nostos für "Ithaka",  die Grenze jedes geographischen Ortes überschreitet“.

 Spyros Kostajiolas

 

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